1. Präsident Steinmeier besucht Neuseeland
  2. Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer
  3. Wüstenblidung Klima im Fokus: Weltkonferenz im November in Bonn

Präsident Steinmeier besucht Neuseeland

Der deutsche Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier stattete vom 5. bis 7. November 2017 auf Einladung von Generalgouverneurin Dame Patsy Reddy Neuseeland einen Staatsbesuch ab. Er wurde dabei von seiner Ehefrau Elke Büdenbender und einer Regierungs- und Parlamentarierdelegation sowie wenigen Sondergästen aus dem Kulturbereich begleitet, die deutsch-neuseeländische Verbindungen pflegen.

Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer

Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer

Bevor es losgeht, hält Knut kurz inne und deutet auf einen kleinen Eingang. „Franz-Klub“ steht auf dem Schild. „Hier habe ich in den 70ern die Punkrockerin Nina Hagen kennengelernt.“ Die Geschichte des geteilten Berlin ist auch Knuts Geschichte. Der 60-jährige Tourguide ist im Ostberliner Bezirk Prenzlauer Berg geboren und lebt bis heute dort. Knut fährt mit dem Rad voraus, vorbei an sanierten Altbauten bis zum Jahnstadion. Hinter dem Sportpark verlief die Mauer. Auf dem Vorplatz zeichnet Knut mit dem Fuß einen großen Kreis in den Kies. In der Mitte eine Linie, oben rechts ein weiterer kleiner Kreis. „Dieser Kreis“, sagt er, „das war Westberlin.“ Eingeschlossen. Vorbei am Stadion durchquert man einen Park. Wo heute Pärchen auf einer Decke liegen, Touristen Bier trinken und Familien grillen, verlief früher der Todesstreifen. Ein paar Hundert Meter weiter kreuzt die Oderberger die Bernauer Straße. Auf dem Boden erinnert ein schmaler Streifen Kopfsteinpflaster an jenes Bauwerk, das am 13. August 1961 die Teilung Deutschlands versinnbildlichte: die Berliner Mauer – insgesamt 167,8 Kilometer lang. Die DDR-Oberen hatten den Befehl zur Abriegelung gegeben, weil sich die wirtschaftliche Lage 1961 rapide verschlechterte und die Zahl der Flüchtlinge von Tag zu Tag wuchs. Roswitha Funck, 66, war 1961 das erste Mal in Berlin. Die Hamburgerin hatte eine Brieffreundin im Westteil und erinnert sich noch genau, wie unwirklich ihr das vorkam, damals, als sie mit zehn Jahren das erste Mal in diese Stadt kam. In diese Stadt, die Sinnbild des Kalten Krieges war. Heute erinnert sie sich bei der Mauer-Tour daran. Ihr Blick bleibt an den alten Stahlträgern der Mauer hängen. Daneben deutet Knut auf Platten im Boden, sie symbolisieren Fluchttunnel. Bis heute faszinieren die Geschichten der Republikflüchtlinge. Knuts Lieblingsgeschichte ist die vom „Entenmann“. Der hatte sich, um die Spree von Ost nach West zu überqueren, eine Ente auf dem Kopf befestigt. Die Grenzposten waren sich unsicher, aber der Mann quakte sogar – und kam tatsächlich durch. Günter Litfin schaffte es nicht. Am 24. August 1961 wurde er auf der Flucht nach Westberlin erschossen. Er war das erste Todesopfer an der Berliner Mauer. Knut kennt dessen Bruder Jürgen persönlich, hält kurz inne, als er die Geschichte erzählt, schaut sich das Bild des Toten an und schüttelt den Kopf. Ein Opfer von vielen. Die „East Side Gallery“, eine Open-Air Galerie im Berliner Bezirk Friedrichshain ist genau das Richtige, um wieder auf andere Gedanken zu kommen. Hier steht der rund ein Kilometer lange Mauerstreifen, der kurz nach der Wiedervereinigung 1990 von Künstlern bemalt wurde. Er ist Sinnbild der friedlichen Überwindung des Eisernen Vorhangs. Am Spreeufer hinter dem Mauerstück sitzen Touristen. Davor wird fotografiert, ein Stück Geschichte fürs Fotoalbum. Viele der Besucher waren noch nicht geboren, als die Mauer fiel. Sie interessiert die Kunst, die Graffitis. Für Knut aber, den Ostberliner Tourguide, der geboren wurde, als es die Mauer noch nicht gab, erzählt dieser Ort eine andere Geschichte. http://www.eastsidegallery-berlin.de/ © www.deutschland.de

Wüstenblidung

Klima im Fokus: Weltkonferenz im November in Bonn

Die fortschreitende Wüstenbildung wird immer mehr zum globalen Problem. (© dpa) Die Weltklimakonferenz 2017 findet in Deutschland statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt werden sich vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn treffen. Die UN-Konferenz der Vereinten Nationen - die so genannte Vertragsstaatenkonferenz (englisch: Conference of the Parties, COP) - wird sich zum 23. Mal versammeln (COP 23). Zusätzlich treffen sich noch fünf weitere Gremien unter der Rahmenkonvention. Erwartet werden bis zu 20.000 Teilnehmer. Den Vorsitz der COP 23 hat 2017 Fidschi. Informationen der Bundesstadt Bonn zur UNO in Bonn und zur Klimakonferenz finden Sie hier:

Bundespräsident Steinmeier in Neuseeland

Der deutsche Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier war vom 5. bis 7. November 2017 auf Einladung von Generalgouverneurin Dame Patsy Reddy in Neuseeland. Er wurde dabei von seiner Ehefrau Elke Büdenbender und einer Regierungs- und Parlamentarierdelegation sowie wenigen Sondergästen aus dem Kulturbereich begleitet, die deutsch-neuseeländische Verbindungen pflegen.

Landwirtschaftsminister aus Baden–Württemberg in Neuseeland

Ein erster deutscher Ministerkontakt mit der neuen neuseeländischen Regierung ergab sich in der Begegnung des baden-württembergischen Ministers für den ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk mit dem frisch ernannten Landwirtschaftsminister Damian O’Connor am 01.11.17 in Wellington.

Außenminister Sigmar Gabriel

Grußwort des Bundesministers des Auswärtigen zum 3. Oktober 2017

Vor fast drei Jahrzehnten feierten wir die deutsche Wiedervereinigung und die Überwindung der Teilung Europas in Ost und West. Die Erinnerung an diese Überwindung des Trennenden bewegt Menschen in aller Welt bis heute.

Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in Auckland und Wellington

Bild vergrößern (© Botschaft Wellington)

Botschafter Gerhard Thiedemann sprach auf einer Feier zum Tag der Deutschen Einheit am 1. Oktober in Auckland sowie der Feier in Wellington am 26. Oktober. Bild vergrößern (© Botschaft Wellington)

Die German Society of New Zealand in Auckland organisiert dazu alljährlich eine Festveranstaltung zum Gedenken an das erfolgreiche Zusammenwachsen Deutschlands nach dem Fall der Mauer vor 27 Jahren. Der Deutsche Club ist seit bald einem halben Jahrhundert eine kulturelle Brücke nicht nur unter den Mitgliedern in der Metropole am Hauraki Golf, sondern ebenso zu neuseeländischen Partnern im Großraum Auckland.

Die Feier in Wellington war eine ebenso gelungene Veranstaltung im "Boatshed", an der auch Jeff Langley vom neuseeländischen Außenministerium teilnahm und einen Toast auf Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und die Bundesrepublik Deutschland aussprach.

Beide Reden finden Sie unten als Anhang.

(© AA)

Der Einheits-Guide - Berlin in Zeiten der Teilung und heute (DEU)

Am 3. Oktober feiert ganz Deutschland die Wiedervereinigung des Landes. In einer friedlichen Revolution hatten sich die Menschen 1989 in der DDR gegen das Regime in Ost-Berlin gestellt und die Freiheit erkämpft. Nach dem Fall der Berliner Mauer war der Weg frei für die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands. Das liegt inzwischen mehr als ein Vierteljahrhundert zurück und junge Menschen kennen es nur noch aus Erzählungen.

Pro Clima Event Auckland 2017

pro clima HUB öffnet seine Pforten

Passend zur kalten Jahreszeit eröffnete die neuseeländische Tochterfirma des deutschen Mittelständlers pro clima am 7. Juli 2017 sein Weiterbildungs-Zentrum in Auckland.

Facelift für deutschland.de

Themen entdecken, Informationen finden, Videos schauen, am Deutschland-Quiz und an Votings teilnehmen, sich mit anderen austauschen: Wer verstehen will, wie Deutschland tickt und was Deutschland bewegt, besucht deutschland.de und seine Social-Media-Kanäle.

Nationaler Aktionsplan "Wirtschaft und Menschenrechte"

Am 21.12.2016 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte im Bundeskabinett verabschiedet. Ziel ist die Umsetzung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte.

Botschafter Gerhard Thiedemann

Sehr geehrte an Deutschland interessierte Leserinnen und Leser, liebe Landsleute, ich heiße Sie auf dieser Website und bei der Deutschen Botschaft herzlich willkommen. Hoffentlich können wir Ihnen unser Land sowie unsere Aufgaben und Dienstleistungen mit diesem Informationsangebot näher bringen. Neuseeländer und Deutsche betrachten einander mit viel gegenseitiger Sympathie.  Beide Länder verbindet eine langjährige freundschaftliche Partnerschaft.  Viele Bürger sind durch Phasen ihrer Lebensgeschichte mit dem Partnerland verbunden oder gar der deutschen Sprache mächtig. Sie stellen zudem eine einzigartige menschliche Brücke zwischen unseren Völkern dar.

ELEFAND

Freiwillige Registrierung von Deutschen im Ausland: Alle Deutschen, die im Amtsbezirk der Botschaft leben - selbst, wenn es nur vorübergehend ist - können sich selbst registrieren. Die Liste Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland, kurz ELEFAND, ist natürlich eine freiwillige Maßnahme und erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren.